Wir stellen das erste 100 % personalisierbare Ausmalbuch ein.
Diese Seite bleibt, solange die Domain läuft – als Erinnerung an ein Buch,
das es so nur einmal gab: für ein Kind, mit seinem Namen.
„Meine Ausmalgeschichten“ – für Eliah, und für niemanden sonst.
Was Familie Bunt war
Im Frühjahr 2020, als die Welt stillstand, saßen zwei Menschen aus dem Digitaldruck
zusammen und stellten eine Frage. Keine Kindheit ohne Ausmalbuch – aber eine echte
Beziehung zu einem Buch entsteht erst durch eine emotionale Bindung. Was also, wenn das
Kind im Buch vorkommt? Mit seinem Namen. Seiner Frisur. Einer Widmung von der Oma auf
der ersten Seite.
Daraus wurde das erste 100 % personalisierbare Ausmalbuch. Drei Geschichten,
in denen ein Kind sich selbst begegnet, auf dem Bauernhof, im Zoo, bei der Feuerwehr,
am ersten Schultag. Jedes Exemplar ein Unikat, einzeln gesetzt, gedruckt und gebunden.
Für genau ein Kind.
21 × 21 cmquadratisch, wie ein Bilderbuch
3 GeschichtenName, Figur und Widmung frei wählbar
Recyclingpapierausgezeichnet mit dem Blauen Engel
Ab 9,50 €gedacht als Geschenk, nicht als Anschaffung
Die erste Seite gehörte immer jemand anderem.Innen schwarzweiß. Der Rest kam von den Kindern.
Gedruckt auf 100 % Recyclingpapier – kein Marketingargument, sondern eine Bedingung, die wir uns selbst gestellt haben.
Warum wir aufhören
Nicht, weil die Idee falsch war. Sondern weil die Rechnung nicht aufging.
Der Weg zu den Kindern führt über die Plattformen.
Ein Buch, das es nur individuell gibt, steht in keiner Buchhandlung. Man findet es nur,
wenn man davon erfährt – und davon erfährt man heute über Instagram und Facebook.
Wer dort verkaufen will, gibt rund die Hälfte seines Umsatzes an amerikanische Konzerne ab.
Nicht einmalig, sondern bei jedem einzelnen Buch.
Ein Buch, das einzeln entsteht, kostet, was es kostet.
Innen ist unser Malbuch schwarzweiß. Das klingt billig, ist es aber nicht. Jedes Exemplar
wird für ein einziges Kind gesetzt, gedruckt und gebunden – auf gutem Papier, das die
Buntstiftfarbe trägt und beim Ausmalen nicht durchscheint. Um die Marge von über 50 %
zu erreichen, die dieser Vertriebsweg verlangt, hätten wir den Preis deutlich anheben müssen.
Das wollten wir nicht. Ein Kinderbuch soll ein Geschenk bleiben dürfen.
Wir wollten keine fünfstellige Anschubfinanzierung.
Man kann sich in einen Markt hineinkaufen: viel Geld für Reichweite ausgeben und darauf
hoffen, dass es sich irgendwann rechnet. Wir konnten das nicht, und wir wollten es auch
nicht. Ein Projekt, das mit einem Schuldenberg beginnt, muss später Entscheidungen treffen,
die wir nicht treffen wollten.
Wir sind aus Liebe zum Papier gestartet, nicht aus Liebe zum Marketing.
Wir wollten Bücher machen. Papier riechen, Andrucke prüfen, Geschichten schreiben, in denen
ein Kind seinen eigenen Namen liest. Was stattdessen nötig gewesen wäre – Anzeigen
schalten, Reichweite kaufen, Algorithmen bedienen – hat uns nie interessiert. So etwas
kann man eine Weile aus Pflichtgefühl tun. Auf Dauer merkt man es dem Ergebnis an.
Vier Farben, unendlich viele Namen
Was bleibt
Die Bücher. Sie stehen in Kinderzimmern, viele davon inzwischen ausgemalt, manche halb,
manche gar nicht. Wer eines hat, behält etwas, das weiter funktioniert: Buntstifte brauchen
kein Update, und Papier braucht keinen Server.
Danke an Carmen Vogt für die Geschichten und die Zeichnungen.
An Julia Herbert für die Gestaltung und den pädagogischen Blick.
An das Druckhaus Frank, das jedes einzelne Buch gefertigt hat.
An Philipp und Hannes von Anchor Vision Media für die Website.
Und an jede Familie, die ein Buch bestellt hat – Sie haben aus einer Idee
etwas gemacht, das man in die Hand nehmen konnte.
Manche Seiten bleiben unausgemalt. Das ist in Ordnung.
Noch eine Frage?
Wenn Sie ein Buch von uns haben, etwas wissen möchten oder einfach Hallo sagen wollen: